Feri Branchen Datenbank - Inhalt
Indikatoren
Konjunkturindikatoren:
- Geschäftsklima (aktuelle Lage, Erwartungen)
- Auftragseingang, Produktionsindex, Umsatzindex
- Preise (Inland, Ausland)
- Beschäftigungsindex
- Exporte, Importe
- Kapazitätsauslastung
- Insolvenzen
- usw.
Marktentwicklung:
- Zahl und Umsatz der im Inland ansässigen Betriebe
- Exporte und Importe, Export- und Importquote
- Marktvolumen
- usw.
Branchenstruktur (Benchmark-Unternehmen):
- Umsatz, Wertschöpfung und Vorleistungen
- Zahl der Beschäftigten, Löhne und Gehälter, Personalaufwand, Produktivität
- Investitionen, Abschreibungen, Zinsaufwand
- Betriebsergebnis (EBITDA, EBIT, EBT)
- Umsatzrendite
- Cash Flow
- usw.
Quellen
Um ein aussagefähiges Branchenbild zu gewinnen, wertet Feri eine große Zahl an statistischen Quellen aus, darunter:
- verschiedene Statistiken der nationalen statistischen Ämter (Konjunkturstatistik, Kostenstrukturstatistik, Umsatzsteuerstatistik, Unternehmensregister etc.)
- Statistiken der WTO
- Statistiken der UNO
- Statistiken spezialisierter internationaler Organisationen (z.B. IEA).
Die so gewonnenen Daten werden auf ihre Plausibilität geprüft, zum aktuellen Rand hin fortgeschrieben, Lücken werden geschlossen und Fehler korrigiert. Erst die so geprüften Feri-Daten finden Eingang in unsere Datenbanken und werden unseren Kunden zur Verfügung gestellt. Daneben können unsere Kunden natürlich auch auf die statistischen Originaldaten zugreifen.
Feri arbeitet grundsätzlich mit statistischen Informationen. Für unsere Branchenanalysen greifen wir nicht auf die Daten einzelner Unternehmen zurück. Dafür gibt es gute Gründe:
- Vollständigkeit der Erfassung:
Nur die Branchenstatistiken gewährleisten eine vollständige Erfassung der Branchen. Eine Auswertung einzelner Unternehmensbilanzen dagegen kann immer nur einen mehr oder weniger kleinen Ausschnitt der Branche abdecken.
- Keine Verzerrung durch branchenfremde Aktivitäten:
Die Tätigkeit der statistischen Ämter gewährleistet, dass die Tätigkeit eines Unternehmens in verschiedenen Branchen in der Regel gesondert erfasst wird (z.B. wird die Bayer-Produktion von Polyurethan in der Branche „Basischemikalien“ ausgewiesen, die Produktion von Pharmazeutika dagegen in der Branche „Pharmazeutische Erzeugnisse“). Die eigene Zuordnung der Firmenumsätze zu einzelnen Branchen erweist sich dagegen in aller Regel als sehr schwierig und oft als unmöglich.
- Regionale Aufteilung der Firmenaktivitäten:
Die Tätigkeit der statistischen Ämter sorgt dafür, dass in der deutschen Branchenstatistik nur die Aktivitäten eines Unternehmens erfasst werden, die tatsächlich in Deutschland begründet sind. Die Produktion im Ausland erscheint dagegen in der Statistik der betreffenden Länder. Auch hier ist die eigenständige regionale Zuordnung von Unternehmensaktivitäten auf der Gurndlage von geschätsberichten o.ä. sehr schwierig und oft unmöglich.
- Zeitliche Konsistenz der Daten:
Die Statisitik gewährleistet in der Regel die Vergleichbarkeit der Daten im Zeitablauf, so dass ohne weiteres die Analyse langer Reihen möglich ist. Unternehmsnangabaen sind dagegen häufig durch Übernahmen, Fusionen u.a.m. verzerrt.
- Keine Verzerrung durch „Gestaltung“:
Die in den Geschäftsberichten von Unternehmen ausgewiesenen Daten sind häufig unter steuerlichen, strategischen oder anderen Gesichtspunkten gestaltet (z.B. über die interne Leistungsverrechnung). In der amtlichen Statistik ist dies nur in sehr geringem Maße der Fall.